March 1987
Prince's «Sign o’ the Times»
In den 80er war Prince der begnadetste Singer-Songwriter und Multiinstrumentalist, der aufkam. Mit seinem Album «Sign o’ the Times» schuf Prince die Verschmelzung von Dancefloor-Funk und sozialem Kommentar seit der Blütezeit des politisch bewussten Soul der siebziger Jahre, wobei er vorübergehend die sexuelle Ausrichtung seiner früheren Musik hinter sich liess.
April 2016
Prince stirbt an einer Unmenge von Fentanyl
Im April 2016 ging Prince, Prince Rogers Nelson, der für seine extravagante, androgyne Persönlichkeit und grosse Stimme bekannt war, von uns. Um seinen tragischen Tod gab es Spekulationen, nachdem er in seinem Anwesen in Minneapolis tot aufgefunden wurde. Prince litt unter chronischen Schmerzen und nahm deshalb Fentanyl um diese zu bekämpfen. In einem toxikologischen Bericht, der der Associated Press vorlag, wurde enthüllt, dass in Prince's Blut, Leber und Magen eine solch hohe Menge des synthetischen Opioids gefunden wurde, die ihn zweifellos getötet hat.
August 2016
Young Thug's Albumcover
Als Young Thug sein neuestes Mixtape «No, My Name Is Jeffery» veröffentlichte, sorgte das Coverbild, auf dem er in einem rockähnlichen Kleidungsstück zu sehen war, für Aufregung im Internet. Der Designer Trincone hatte das Kleid mit vielen der gleichen Ideologien im Kopf entworfen, an die Thug glaubte, insbesondere Androgynität und geschlechtsneutrale Identität. Dieser Akt eines schwarzen Mannes, der einen Rock auf seinem Albumcover trug, half dabei die Definition von Männlichkeit weiterzuentwickeln, besonders in der schwarzen Community und noch mehr in der Hip-Hop-Landschaft. Dennoch war der Rapper aus Atlanta lediglich das Nebenprodukt einer langsamen Entwicklung, die seit Jahren stattfand - Männer, die sich kreativ ausserhalb der Geschlechternormen ausdrückten - und die vor ihm schon von Leuten wie Prince und Kanye West erreicht wurden.