September 1964

Der erste gitarrenschlagende Rockkünstler


Etwas vom ikonischsten des Rock’n’Rolls ist es, wenn der Frontmann seine Gitarre zerschlägt. Pete Townshend von The Who war der erste, der seine Gitarre zerschlug. Die erste Zertrümmerung seiner Gitarre nahm das Rolling Stone Magazin in ihre Liste der «50 Momente, die den Rock’n’Roll veränderten» auf. Zu seinem ersten Gitarrenschlag sagte Townshend in einem Interview mit dem Rolling Stone folgendes: «Beim ersten Mal geschah es ganz zufällig. Wir spielten in einem Club, in dem wir jeden Dienstag auftraten, und ich spielte auf der Gitarre, und ich schlug sie gegen die Decke. Sie zerbrach, und ich war schockiert, weil ich nicht darauf vorbereitet war... Ich erwartete, dass alle sagen würden: ‹Wow, er hat seine Gitarre zerbrochen›, aber niemand tat etwas, was mich irgendwie wütend machte, und ich war entschlossen, dieses kostbare Ereignis beim Publikum bekannt zu machen. Ich machte eine grosse Sache daraus, die Gitarre kaputt zu machen. Ich sprang damit über die ganze Bühne, warf die Teile auf die Bühne, nahm meine Ersatzgitarre und machte weiter, als ob ich es wirklich tun wollte.»

December 1965

The Who: «My Generation»


Pete Townshend trug Union-Jack-Anzüge, zertrümmerte seine Gitarre und schrieb Songs, die die steigende Frustration der Teenager perfekt einfingen. The Who waren die aggressivste und künstlerischste britische Popgruppe Mitte der sechziger Jahre. The Who’s «My Generation» ist nach wie vor einer der Schlüsselmomente der britischen Popmusik.

August 1969

Woodstock Festival


Das groovigste Ereignis der Musikgeschichte - das Woodstock Music Festival - zu den Klängen von Jimi Hendrix' E-Gitarre geht zu Ende. Drei Tage lang wurden im Bundesstaat New York Frieden, Liebe und Rock'n'Roll gefeiert.

September 1978

Keith Moon tot aufgefunden


Der The Who-Schlagzeuger Keith Moon hatte das Leben eines Rockstars so sehr verinnerlicht, wie nur wenige Menschen es taten. Sein Leben wurde von dem Moment an, als die Gruppe auch nur einen winzigen Hauch von Berühmtheit erlangte, zu einer ununterbrochenen Sauforgie mit verwüsteten Hotelzimmern, zertrümmerten Autos und tagelangen Partys am Stück. Wenn er nicht einer der größten Schlagzeuger der Rockgeschichte gewesen wäre, hätte sich niemand damit abgefunden. Er machte Klassiker wie «Won't Get Fooled Again» zu Vorzeigebeispielen für sein wildes, eigenwilliges Spiel, bevor er von seinem Lebensstil 1978 endgültig eingeholt wurde. Am 6. September desselben Jahres besuchte er die Premiere der Buddy Holly Story und zog sich anschliessend in seine Londoner Wohnung zurück. An diesem Abend nahm er 32 Tabletten, die gegen die Auswirkungen des Alkoholentzugs wirken sollten und starb an den Folgen davon.

July 1985

Live Aids rockt das Wembley


Prinz Charles und Prinzessin Diana eröffneten im Wembley-Stadion in London offiziell «Live Aid», ein weltweites Rockkonzert, das organisiert wurde, um Geld für die Hilfe der von Hungersnot betroffenen Afrikaner zu sammeln. In dem 16-stündigen «Superkonzert», das in weiteren Arenen fortgesetzt wurde, sahen mehr als eine Milliarde Zuschauer aus 110 Nationen zu. In einem Triumph der Technik und des guten Willens sammelte die Veranstaltung mehr als 125 Millionen Dollar für die Hungerhilfe in Afrika. In nur 10 Wochen organisiert, fand Live Aid am Samstag, den 13. Juli 1985 statt. Mehr als 75 Künstler traten auf, darunter Elton John, Madonna, Santana, Run-DMC, Sade, Sting, Bryan Adams, die Beach Boys, Mick Jagger, David Bowie, Queen, Duran Duran, U2, The Who, Tom Petty, Neil Young und Eric Clapton.

February 2013

Beyoncé performt am Super Bowl


Mit dem Album «4» hatte Beyoncés ihr kommerziell am wenigsten erfolgreiches Album hinter sich und die Super Bowl-Halbzeitshow kämpfte damit ihre Identität zu finden, nachdem der Auftritt von The Who im Jahr 2010 ziemlich endgültig bewiesen hatte, dass die klassische Rock-Ära des Super Bowls vorbei war. Trotzdem meisterte Beyoncé ihr Set mit neuen und alten Singles, einschliesslich eines Destiny’s Child-Reunion-Miniset meisterhaft. Der Auftritt wurde gelobt, die Halbzeitshow war wieder da, und Beyoncé hat sich als zuverlässiges Geschäftsmodell für Grossveranstaltungen für den Rest des Jahrzehnts erwiesen.

October 2016

Nostalgie zahlt sich aus


Das «Desert Trip»-Festival, auch bekannt als das «Coachella für alte Leute», bewies den Zweiflern das Gegenteil. Es wurde ein Killer-Festival mit beeindruckenden Auftritten von den Rolling Stones, Neil Young, Paul McCartney, Roger Waters, Bob Dylan und The Who. Der beispiellose finanzielle Umfang, drei-Tages-Tickets kosteten bis zu 1599 Dollar pro Person, führte zu einem rekordverdächtigen Bruttoergebnis von 160 Millionen Dollar. Das lag weit über den 94 Millionen Dollar, die Coachella einspielte.

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