July 1985

Live Aids rockt das Wembley


Prinz Charles und Prinzessin Diana eröffneten im Wembley-Stadion in London offiziell «Live Aid», ein weltweites Rockkonzert, das organisiert wurde, um Geld für die Hilfe der von Hungersnot betroffenen Afrikaner zu sammeln. In dem 16-stündigen «Superkonzert», das in weiteren Arenen fortgesetzt wurde, sahen mehr als eine Milliarde Zuschauer aus 110 Nationen zu. In einem Triumph der Technik und des guten Willens sammelte die Veranstaltung mehr als 125 Millionen Dollar für die Hungerhilfe in Afrika. In nur 10 Wochen organisiert, fand Live Aid am Samstag, den 13. Juli 1985 statt. Mehr als 75 Künstler traten auf, darunter Elton John, Madonna, Santana, Run-DMC, Sade, Sting, Bryan Adams, die Beach Boys, Mick Jagger, David Bowie, Queen, Duran Duran, U2, The Who, Tom Petty, Neil Young und Eric Clapton.

July 1985

Queen at Live Aid


In einem 21-minütigen Set schafften es Queen ihre Top-Hits, «Bohemian Rhapsody», «Radio Ga Ga», «Hammer to Fall», «Crazy Little Thing Called Love» und ein Finale aus «We Will Rock You» und «We are the Champions» unterzubringen. Der Auftritt, welcher einen seiner besten und leider auch einer der letzten grossen von Mercury war, war absolut weltbewegend, denn Freddie Mercury beherrschte die Bühne und die 72'000 Zuschauer.

September 1995

Eröffnung der «Rock'n'Roll Hall of Fame»


Obwohl auch andere Städte wie Memphis, Detroit, Cincinnati, New York City, Philadelphia, New Orleans, San Francisco und Chicago für den Standort des neuen Rock’n’Roll Museum geprüft wurden, ergab eine Umfrage der USA Today, dass die US-Bevölkerung das Museum in Cleveland haben wollte. Das «Rock’n’Roll Hall-of-Fame Museum» öffnete seine Tore nach einem grossen Event mit einem Konzert und viel Rock’n’Roll Music. Bei dem All-Star-Konzert traten unter anderem Johnny Cash, Bob Dylan, Aretha Franklin, Iggy Pop und Bruce Springsteen auf.

January 2010

Benefizkonzert für Haiti


Anfangs 2010 wurde Haiti von katastrophalen Erdbeben heimgesucht. Als Reaktion auf dessen unvorstellbare Folgen, kamen diverse Künstler zusammen, um Spenden für wohltätige Zwecke zu sammeln. Rihanna, Jay-Z, Bono und The Edge hatten für diesen Anlass sogar eine neue Ballade im Gepäck: «Stranded (Haiti Mon Amour)». Bei dem Benefizkonzert «Hope for Haiti Now», bei dem grosse Künstler wie Beyoncé, Justin Timberlake, Coldplay und Taylor Swift auftraten, kam ein Betrag von über 61 Millionen Dollar zusammen.

July 2014

Erster Rapper im Wembley


Gleich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen, trat Eminem als erster Rapper im 90’000 Zuschauer fassenden Wembley-Stadion auf. Der zweite Termin wurde in den Kalender aufgenommen, nachdem die Wembley-Show von Eminem in nur zwei Tagen ausverkauft war. Die Konzerte hatten eine Setlist mit 35 Titeln und ein unerwarteter Auftritt von Dr. Dre. Das atemberaubende Bühnenbild und eine unvergleichliche Bühnenenergie, werden die Fans nie vergessen.

November 2015

Terroranschläge verändern Sicherheit an Konzerten


Während einem Konzert der Band Eagles of Death Metal im Bataclan in Paris, wurde das Publikum von Terroristen angegriffen, die mit automatischen Gewehren, Granaten und Selbstmordwesten hantierten. Fast 100 Menschen starben. Zwei Jahre später tötete eine Bombe 22 Menschen bei einem Ariana Grande-Konzert in Manchester. In der Folge begannen Konzertveranstalter, extreme Sicherheitstaktiken wie Dampfspürhunde und Anti-Drohnen-Technologie zu testen. Denn während es bei der Sicherheitsbranche früher vor allem um die Kontrolle von Menschenmengen ging, musste sie sich nun auch vor gewalttätigen Angriffen schützen.

June 2016

Christina Grimmie nach Konzert attackiert


Nachdem Christina Grimmie, ehemalige Kandidatin bei «The Voice», ein Konzert in Orlando, Florida gab, wurde sie bei einem Meet&Greet von dem 27-jährigen Kevin James Loibl angegriffen. Loibl schoss mehrfach auf Grimmie, wobei sie durch einen Kopfschuss schwer verletzt wurde. Der Täter wurde unmittelbar nach der Schussabgabe durch Grimmie’s Bruder zu Boden gerungen, wobei er sich jedoch befreien konnte und sich selbst erschoss. Christina Grimmie`s Tod wurde später in einem Krankenhaus festgestellt.

June 2017

One Love Manchester


Am 22. Mai 2017 wurde mit einer Sprengladung ein Selbstmordattentat, in der Manchester Arena in Manchester nach einem Konzert von Ariana Grande, verübt. 23 Menschen, darunter der Attentäter, wurden getötet und 116 wurden schwer verletzt. Wenige Stunden nach Ende des Konzerts hatte sich Grande via Twitter und Facebook zu Wort gemeldet: «Mein Herz ist gebrochen. Es tut mir unendlich leid. Mir fehlen die Worte.» Sie unterbrach ihre Tournee und gab später bekannt, ein Benefizkonzert in Manchester für die Opfer des Anschlags zu organisieren. Das Benefizkonzert fand am, 4. Juni 2017 im Old Trafford Cricket Ground in Manchester statt und wurde von etwa 50’000 Menschen besucht. Weitere Künstler waren unter anderem Justin Bieber, The Black Eyed Peas, Coldplay, Miley Cyrus, Niall Horan, Little Mix, Katy Perry, Take That, Pharrell Williams, Marcus Mumford und Robbie Williams. Die Erlöse des Konzerts gingen an den Nothilfefonds We Love Manchester Emergency Fund, der nach dem Anschlag in der Manchester Arena von der Stadt Manchester und dem Britischen Roten Kreuz eingerichtet wurde. Die Veranstaltung wurde in mindestens 38 Ländern übertragen.

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